Seebad Heringsdorf
Das heutige Seebad Heringsdorf ist aus einer Fischersiedlung
entstanden
und verdankt seinen Namen dem Kronprinz Friedrich Wilhelm. Er wurde
beauftragt
der Fischerkolonie einen Namen zu geben und da gerade Heringssaison war
und die Netze und Fässer voller Heringe, fiel Ihm nichts besseres
ein als "HERINGSDORF". Es ist das älteste Seeheilbad der Insel und
schon damals zog es die vornehme, preußische Gesellschaft aus
Berlin
nach Heringsdorf. Die Seebrücke ist das Wahrzeichen des Ortes und
mit einer Länge von 508 m gleichzeitig die längste
Deutschlands.
Durch das moderne Kurhaus ist Heringsdorf zum Mittelpunkt des
Badebetiebes
geworden. Hervorzuheben sind ebenfalls die klassischen Kaiservillen,
mit
ihren hellen Fassaden, welche dem Ort ein elegantes Aussehen verleihen.
Aus diesem Grund wurde es schon früher als das "Nizza der Ostsee"
bezeichnet.
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